2. März 2016

Nordindisches Curry mit Cashewkernen und getrockneten Aprikosen (vegan)


 Eigentlich ist heute Frühlingsanfang, aber hier in München kommt vom Himmel eine ziemlich unangenehme Mischung aus Schnee und Regen. Da mir bei dem Wetter absolut nichts Besseres einfällt, verbring ich meine Zeit am liebsten in der Küche und koche leckere, wärmende Gerichte wie dieses Curry, dass durch die getrockneten Aprikosen eine herrliche süße Note bekommt. Obwohl die Soße sehr cremig ist, kommt sie im Gegensatz zu vielen nordindischen Gerichten ohne Butter und Sahne aus.

 

Zutaten:

Currypaste:

  • 75g getrocknete Aprikosen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 rote Chillischote
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
 

 Alles andere:

  • 100g Cashewkerne  
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Kokosöl
  • 5 - 6 Gelberüben, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 75g getrocknete Aprikosen, gehackt
  • 100g rote Linsen
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Zitronensaft

Zum  Servieren:

  • Basmatireis
  • gehackter Koriander
  • gehackte Cashewkerne und Aprikosen

 


1.  Zunächst die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen, während man den Rest zubereitet.

2. Alle Zutaten für die Currypaste miteinander in den Mixer oder Blitzhacker geben und zu eine Paste verarbeiten. Falls die Masse zum Mixen zu trocken ist, kann man etwas Wasser dazugeben.

3. Kokosöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig andünsten. Currypaste unterrühren und anschwitzen bis die Gewürze anfangen zu duften.

4. Gelberübenscheiben und Gemüsebrühe unterrühren und für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

5. Währenddessen die Cashewkerne abtropfen lassen und mit 500 ml frischem Wasser  im Standmixer oder mit dem Pürierstab mixen, bis sie eine sahneähnliche Konsistenz haben. Das dauert je nach Mixer 2 bis 4 Minuten.

6. Die Cashewsahne und die Linsen unter das Curry rühren und für weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind und die Soße eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und frischem Zitronensaft abschmecken.

7. Das Curry mit Basmatireis servieren und mit Koriander sowie gehackten Cashewkernen und Aprikosen bestreuen. Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Das sieht ganz lecker aus und schmeckt sicherlich sogar noch besser.
    Ich habe auch gerade erst indisch gekocht, allerdings ein vegetarisches Gericht. Dein Rezept werde ich aber demnächst sicherlich testen.

    liebe Grüße :)

    AntwortenLöschen
  2. Hey :)
    Wir haben das Curry heute gekocht und fanden es super lecker! Fruchtig, leicht scharf - genau unser Geschmack! Danke für das Rezept,
    Liebe Grüße
    Lena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Lena,
      freut mich sehr, dass euch das Curry geschmeckt hat. Ich bin ziemlich beeindruckt, wie schnell du es nachgekocht hast, bei mir dauert es immer ziemlich lange, bis ich Rezepte ausprobiere ;-)

      Löschen
  3. Das sieht ja toll aus :-) Schmeckt bestimmt süßlich scharf, das muss ich auf jeden Fall mal ausprobieren! Immer wieder faszinierend, was es für unterschiedliche Arten vom Curry gibt, total viele Varianten :-) Lecker! Liebe Grüße aus Südtirol :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Hannah, Curry könnte man ja eigentlich jeden Tag essen, so viele Sorten gibt es da :-)
      Nur manchmal bekommt man dann Lust auf ein paar köstliche Spinatknödle aus Südtirol :-)
      liebe Grüße Christine

      Löschen

Vielen Dank, dass du dir Zeit für ein Kommentar nimmst. Falls du Fragen hast, kannst du mir diese auch per Mail an christine@barsista.de schicken!