18. Februar 2014

Falaffel


Hülsenfrüchte und ich, das ist eine wahre Liebesgeschichte. Ich mag sie einfach alle: weiße Bohnen, Kidneybohnen, Linsen in allen Farben und natürlich Kichererbsen.
Weil ich meistens ziemlich spontan entscheide, was ich koche, greife ich häufig auf Dosenbohnen oder rote und gelbe Linsen zurück, die man nicht einweichen muss und die schnell garen.
Das tolle an diesem Rezept ist, dass man die getrockneten Kichererbsen (die supergünstig sind) nach dem Einweichen nicht kochen muss, sonder gleich weiterverarbeiten kann.
Das Rezept habe ich aus der aktuellen Schrot und Korn und bisher schon zwei mal gekocht (beim ersten mal waren wir so hungrig, das wir das Fotografieren vergessen haben) und gleich gemerkt, dass es 1000 Variationsmöglichkeiten gib. Variieren kann man bei den Kräutern und Gewürzen. Beim 2. Mal habe ich sogar einen Teil der Kichererbsen durch gelbe Linsen ausgetauscht, was auch super funktioniert hat.


Zutaten:
- 250g getrocknete Kicherebsen
- 1/2 Bund Petersilie
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauch
- 2 EL Mehl
- 1 TL Backpulver
- Garam Masala, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer
- Öl zum Fritieren


Die Kichererbsen über Nacht oder mindestens 8 Stunden in Wasser einlegen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und gemeinsam mit den abgegossenen Kichererbsen und der Petersilie im Blitzhacker klein hacken (mit dem Pürierstab müsste es auch funktionieren. Das Backpulver mit 3 EL Wasser verrühren (schäumt schön) und unter die Falaffelmischung rühren. Mit den Gewürzen, Salz und Pfeffer kräftig würzen und dann die Masse für eine Stunde kalt stellen. Öl zum Fritieren erhitzen (ich nehme einen kleinen Topf und fülle ihn etwa 1 cm hoch mit Öl, dann brauche ich nicht ganz so viel davon). Den Teig zu kleinen Kugeln formen und in Portionen nacheinander in heißem Öl ausbacken.
Guten Appetit!

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