12. Januar 2014

Kaspressknödel


Weiter gehts mit unserem Weihnachtsessen. Ich kann völlig verstehen, wenn ihr zur Zeit keine Lust auf Knödel habt, ich nämlich auch nicht. Trotzdem wird im Laufe des langen kalten Winters irgendwann die Zeit für ein schönes herzhaftes Essen kommen.
Das Rezept für die Knödel haben wir  aus dem Kochbuch "Österreich vegetarisch". Das habe ich meiner Mama zum Geburtstag geschenkt, da sie eine Schwäche für alles aus Österreich, insbesondere das Essen hat.
Bei uns gab es die Knödel nicht wie im Rezept in Bühe, stattdessen haben wir dazu Rotkohl mit Walnüssen und Balsamico und einen Salat aus Rucola und jungem Spinat mit Honig-Senf-Dressing gegessen.
Der Graukäse, der im Rezept verwendet wird, ist in Deutschland allgemein schwer zu bekommen. Ich habe das Glück, dass es auf dem Bauernmarkt am Mariahilfsplatz hier in München einen Tiroler Bauernstandl gibt. Falls ihr keinen Graukäse findet, könnt ihr dort auch online bestellen (aber wer bestellt bitte Käse im Internet?) oder einfach einen kräftigen Bergkäse nehmen.


Zutaten: 

- 500g Toastbrot
- 1 Zwiebel
- 6 TL Butter
- 2 Eigelb
- 2 Eier
- ca 150 ml Milch
- 1 pr.Salz( hängt vom Käse ab)
- Muskatnuss
- gemahlener Kümmel
- 2 Tl gehackte Petersilie
- ca 150g geriebener Graukäse oder einen kräftigen Bergkäse
- 5 El Rapsöl zum Braten
- 1 große Handvoll frisch geriebener Parmesan

Toatbrot in Würfel schneiden. Zwiebel fein schneiden und in 2 EL Butter glasig andünsten. In einer großen Schüssel das Toastbrot mit den Zwiebeln, Eiern, Milch, Gewürzen, Petersilie und Käse mischen und gut durchkneten. Der Teig ist relativ fest und darf nicht zu feucht sein. 10 Minuten stehen lassen. Mit feuchten Händen kleine, ovale, flache Knödel mischen (ca. 3 El Teig pro Knödel). In einer beschichteten Pfanne in dem Rapsöl von beiden Seiten knusprig anbraten. Restliche Butter schmelzen. Die Knödel auf Tellern anrichten, mit Parmesan bestreuen und mit der Butter beträufeln. 
Guten Appetit!

1 Kommentar:

  1. Diese Kaspressknödel waren wirklich köstlich , es lohnt sich eine größere Menge zu machen und den Rest dann einzufrieren. Die schmecken dann sehr gut als Suppeneinlage mit reichlich Schnittlauch. Ich finde Knödel kann man eigentlich immer essen!
    Mu

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